HSG Hanau IV vs. HSG Obertshausen/Heusenstamm 17:20 (9:13)

 

Unsere HSG lernt aus den vergangenen 2 Spielen, stellt Fehler ab und schafft konzentrierten, konsequenten und verdienten Sieg bei stark aufspielenden Hanauern. Packende Partie bis zum Schluss.

 

Die HSG Hanau IV, bestens bekannt als eine unberechenbare Truppe, in den vergangenen Jahren standen stets erfahrene Alttalente sowie die starke Jugend auf dem Feld. So sollte es auch dieses mal sein. So bekamen die Zahlreichen Zuschauer ein packendes, knappes, fesselndes und allen voran überragendes Handballspiel zu sehen. Offener Schlagabtausch, dominiert von 2 Weltklasse Abwehrreihen bestimmten das Spiel. Keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen. Die Mannen von Coach Hein konnten in den ersten 30 Minuten voll überzeugen. Lang gespielte Angriffe mit den in der Vorbereitung gelernten klasse Spielzügen kombiniert mit einer starken ersten und zweite Wellte gepaart mit einer stark stehenden 6:0 Deckung dominierten die erste Halbzeit. Halbzeit 9:13.

 

Auch die Halbzeitansprache von B-Lizenz Inhaber Hein war ruhig und angemessen. Hein war überrascht von der Stärke der Hanauer und gab seiner Mannschaft mit auf den Weg in Halbzeit zwei genau so konsequent weiter zu machen wie in der ersten Halbzeit. "Ich hab selten, seit der Übernahme im Februar so eine starke erste Hälfte gesehen wie diese." sagte Coach Hein in der Halbzeit. So konnten wir bereits nach 5 Minuten das Feld für Halbzeit zwei wieder betreten.

 

In der zweiten Hälfte konnte das Spiel weiter konzentriert und konsequent gestaltet werden. Die Mannen von Coach Hein schafften es sich nach und nach von den Hanauern abzusetzen, wollte man das Spiel doch etwas deutlicher gestalten um sich ein gutes Torverhältnis zu schaffen. Dies gelang selbstverständlich in der kompletten zweiten Halbzeit, der Sieg in Hanau stand nie zur Debatte und wir schafften es ein deutliches Ausrufezeichen zu setzen. So, da legt sich Coach Hein fest, steht dem Aufstieg am Saisonende nichts mehr im Wege.

 

Ironie aus.

 

Hanau war leider ein richtig dreckiger Sieg. Wir haben es in 60 Minuten nie geschafft einmal unser Können abzurufen, machten einen schwachen Gegner mit unseren eigenen Fehlern unnötig stark. Aber auch solche Punkte muss man holen. Jetzt heißt es trainieren, trainieren, trainieren, ist die Mannschaft von Coach Hein bei weitem noch nicht an ihrem Leistungszenit. Jetzt steht die Herbstpause auf dem Programm ehe es am 04.11.2017 gegen die grandios gestartete (8:0 Punkte) Kinzigtaler Reserve geht. Anwurf ist um 16 Uhr in der Großsporthalle Schlüchtern. Hier hat die  Truppe von Coach Hein die Möglichkeit das erste Mal in dieser Saison ihr komplettes Potential abzurufen.

 

Für die HSG spielten:

Tor: Messer, M.; Messer, P.

Feld: Dankelmann, S. (3/1); Kociok, T. (); Matichak, D. (1); Hüther, P. (3); Krause, T. (8/3); Grotemeyer, J. (1); Waser, D. (); Schmidt, S. (); Schink, S. (); Justus, J. (); Frischkorn, M. (4); Friedrich, P. ()


HSG Obertshausen/Heusenstamm vs. TV Altenhaßlau II 28:16 (12:4)

 

Zweites Saisonspiel, Wiedergutmachung stand auf dem Programm und gelang nur teilweise.

 

Aber von vorne, nach der schmerzlichen Niederlage im ersten Saisonspiel gegen die HSG Maintal II kam diese Woche die Reserve des TV Altenhaßlau nach Obertshausen. Man kennt sich bereits aus den vergangenen Spielen, immer sehr knappe Angelegenheiten die mal mit ein zwei Toren für die HSG und ein zwei Toren für die Gäste ausgingen. Von daher stellten sich die Hein Schützlinge auf eine hart umkämpfte Partie ein. Doch auch diese Woche kam es anders als gedacht. So übernahm die HSG von Beginn an die Regie im Spiel und machte ihre Ambitionen relativ schnell deutlich, über ein 4:0 ging es nach 10 Minuten zum 9:1. Leider verpassten wir an der Stelle den Halbzeitstand noch deutlicher zu gestalten, man kann schon fast sagen, dass sich teilweise die Fehler der letzten Woche, Fehlwürfe, technische Fehler etc., wieder einstellten, so dass wir es zur Halbzeit „nur“ auf einen 8 Tore Abstand schafften, Halbzeit 12:4.

 

Die Halbzeitansprache von Coach Hein war klar und deutlich analysierend, konsequenter nach vorne, konzentrierter im Abschluss, stabiler in der Abwehr und das Spiel zu nutzen um sich weiter einzuspielen und Abzusprechen. Leider ging man in Halbzeit zwei wie der sichere Sieger aufs Feld und vernachlässigte die vorgegebenen Ziele. Beim Stand von 20:15 und damit in Halbzeit zwei 8:9 aus unserer Sicht war der B-Lizenz Inhaber Hein gezwungen eine Auszeit zu nehmen die er mit einem Satz auch schon wieder beendete. Diese zeigte Wirkung und man könnte das Spiel konzentriert und konsequent beenden. Entstand 28:16.

 

Nun heißt es wieder wie letzte Woche, Fehler analysieren, Konsequenten ziehen und im nächsten Spiel am 07.10.2017 gegen den Absteiger der HSG Hanau IV. Ein sicherlich unberechenbarer Gegner, kennt man sich auch aus den vergangenen Jahren und weiß man nicht wer für die Hanauer auf der Platte steht. Dazu kommen einige Ausfälle die unsere HSG zu meistern hat, dennoch wird der große Kader eine konkurrenzfähige Truppe auf die Beine stellen um die 2 Punkte aus Hanau zu entführen. Anwurf ist im 18 Uhr in der Otto-Hahn-Schule in Kesselstadt.

 

Für die HSG spielten:

Tor: Messer, M.; Messer, P.

Feld: Dankelmann, S. (n.e.); Grotemeyer, Y. (1); van Lith, R. (7/7); Matischak, D. (1); Hüther, P. (2); Schmid, M. (); Krause, T. (4); Hartlieb, L. (5); Waser, D (4); Grotemeyer, J. (1); Schink, S. (); Frischkorn, M. (3)


HSG Maintal II vs. HSG Obertshausen/Heusenstamm 26:21 (16:8)

 

Nach der langen Vorbereitung sollte nun also endlich der erste Spieltag der neuen Saison 17/18 folgen. Das erste Spiel bei der Reserve der HSG Maintal, Aufsteiger 16/17 in die B-Klasse.

 

Die Erwartungen der  Mannschaft an ihr erstes Saisonspiel waren hoch, sollte doch das, unter B-Lizenzinhaber Chris Hein, in der Vorbereitung neu erlernte direkt umgesetzt und an die Erfolge aus der Vorbereitung angeknüpft werden. Bis zum 3:4 gelang es auch, danach eine absolut desaströse Leistung der Männer aus Obertshausen/Heusenstamm. Katastrophale Abwehrleistung mit einigen auflöse Erscheinungen, keine Tiefe in den gespielten Spielzügen, Fehlpässe, Fehlwürfe und Fangfehler besorgten einen aus unserer Sicht 0:8 Lauf der Hausherren aus Maintal. Die zahlreich mitgereisten und wild anfeuernden Zuschauer unserer HSG sahen in der ersten Halbzeit eine absolut schwache und erschreckende Leistung ihrer Mannen. Saisonstart und Spielstart verschlafen. Halbzeitstand 16:8.

 

Die Pausenansprache war deutlich. Jeder kann sich denken was in der Kabine gesprochen wurde, so verlangte Coach Hein von seinen Männern eine um 180 Grad gedrehte Leistung. Mehr Effektivität in der Abwehr sowie Konsequentes Angriffsspiel. Dies konnte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit auch zum größten Teil umsetzen, so kämpften wir uns bis auf einen 4 Tore Abstand heran. Doch leider haben wir uns in dieser Situation des Spiels auch wieder den Lohn selbst kaputt gemacht. Weitere technische Fehler und inkonsequentes Abschließen vor dem Tor bringt halt einfach nicht den Sieg. So konnte in Halbzeit zwei lediglich der Abstand zur HSG Maintal verkürzt werden ehe das Spiel mit dem 26:21 zu Ende ging.

 

Nun heißt es für die Männer unserer HSG die Woche zu nutzen um die gemachten Fehler zu analysieren und aufzuarbeiten sowie die positiven Erkenntnisse mitzunehmen, dann geht es schon am Sonntag gegen die Reserve aus Altenhaßlau, Anpfiff ist am 01.10.2017 um 17 Uhr im Sportzentrum in der Badstraße, Obertshausen. Hier sollten die ersten beiden Punkte der Saison eingefahren werden und das Spiel über 60 Minuten konzentriert gespielt werden, denn auch gegen Altenhaßlau wird eine Halbzeit nicht reichen.

 

Für Die HSG spielten:

Tor: Messer, M.; Nahlik, M.

Feld: Dankelmann, S. (5/4); Grotemeyer, Y. (2); van Lith, R. (1/1); Scheibe, S. (1); Hüther, P. (); Bauer, M. (); Krause, T. (4); Waser, D. (2); Schink, S. (2); Justus, J. (1); Frischkorn, M. (3); Schmidt, S. ()


Der Kapitän berichtet 

Am Sonntag, den 23.09.2017, um 19:30 Uhr, beginnt der Ernst der neuen B-Klasse-Saison für die Männermannschaft der HSG Obertshausen/Heusenstamm gegen die HSG Maintal II. Dass bei allem sportlichen Ehrgeiz und Ernst auch der Spaß nicht zu kurz kommt, beweist Kapitän Patrick Hüther. Er stellt augenzwinkernd und mit einer kleinen Portion Humor seine Mitstreiter vor. Er möchte an dieser Stelle aber auch die Gelegenheit nutzen und vorweg ein paar Worte zu unseren Abgängen verlieren.

Der Reihe nach.

Dennis Dammel:
Er wechselt seine Berufsstandorte wie andere ihre Unterwäsche, kaum da, war er auch schon wieder weg. Ein zuverlässiger Mannschaftskamerad in Sachen Einstandskiste, Geburtstagskiste, Erstes-Tor-Kiste und Ausstandskiste. Vor allem die letztere gepaart mit viel Worscht, an den Mengen er sicherlich heute noch was zu knabbern hat. Wir sehen uns in der Halle.

Steffen Ochs:
Ein Urrumbel am Ball und ein kantiger Gutelaunequell, eben eine sehr sympathische Type. Ebenfalls beruflich gezwungen, das Runde gegen das Eckige im Schlamm zu tauschen. Jesus cries und wir tun es auch. Alles Gute an der Front.

Philipp Keller:
Ein Mann, dem die Mannschaft in den letzten Jahren sehr viel zu verdanken hat und für den es keinen Ersatz geben wird. Weder menschlich noch spielerisch. Was hat der an Prügeln weggesteckt… meine Fresse! Aber nicht traurig sein, neue sportliche Herausforderungen stehen auf seiner Agenda – ich bin mir sicher, wir werden von ihm hören.

Dominik Blümmel:
Unser bassstimmiger Schlachtruf-Vocal und Nachwuchs am Kreis hat uns bedauerlicherweise einen Korb für die kommenden Saisons geben müssen. Das Studium mit zweckmäßigem Ortswechsel hat logischerweise Vorrang. Wenn er so schnell mit dem Studieren wie auf dem Feld ist, wird’s aber schwer mit dem Einhalten der Regelstudienzeit. Gib Gas Junge!

Für alle gilt stets – nicht nur die sportlichen Türen der HSG stehen Euch immer offen.

Nun zur aktuellen Mannschaft der Saison 2017/2018.

Marcel Frischkorn:
Er wird wohl der beliebteste Spieler der Saison werden.
Sorgt er doch als Bierwart für das leibliche Wohl der Mannschaft. Spenden in dieser Richtung bitte an ihn. Des Weiteren sticht er in der Vorbereitung als bärenstarkes Lauf- und Kletterwunder hervor und gehört nicht nur optisch zu den Stützsäulen des Teams. Immer zuverlässig steht er seinen Mann und öffnet Wege in des Gegners Abwehrreihen, wo es scheinbar keine gibt.

Johannes Lippert, alias Jojo, alias Fusselkopp:
Als Vorstand ist er sogleich auch unser Sprachrohr zum Vorstand. Nicht umsonst unsere „eierlegende-Wollmilchsau“. Kümmert sich intensiv um die Belange der Mannschaft und ist u.a. ein unverzichtbarer Bestandteil auch in Sachen Organisation und nervtötender Regelkunde. Aber auch an seiner spielerischen Performance im Tor ist in dieser Vorbereitung eine sehr gute Entwicklung zu erkennen – Konkurrenzkampfmode „ON“.

Moritz Bauer:
Nachwuchs-Ass, nicht mehr ganz frisch, aber auf bestem Wege, die alte Frische zu erreichen, um somit weiter verbessert in die kommende Saison zu starten. Zumal er als neugewählter Duschgelwart sich um jedermanns Frische kümmern darf. Immer ein Zugewinn auf dem Feld, wenn er es schafft seinen enormen Ehrgeiz richtig zu dosieren. Take care…dont let the edgy dog from the leash.

Markus Messer:
Der Mannschafts-Älteste hält im unnachahmlichen Jesus-Style den Kasten seit Jahren sauber. Nicht nur auf dem Feld zählt er zu einem unverzichtbaren Führungsspieler. Leidet leider unter den hiesigen Bauweisen der Hallen im Bezirk und deren falsch bemessenen Deckenhöhen.

Sascha Schmidt:
Unsere Mannschaftskassenfinanzspritze und Nachwuchswurfkuh, in Fachkreisen auch „The Jumping Miracle“ genannt, trainiert grundsätzlich nur in Deutschlandtrikots und verschläft das Training auch gerne mal. Probleme hat er auch mit der Schlauchverlegung auf dem Spielfeld. Wenn er dann mal von diesem heruntersteigt, kann der Zug Fahrt aufnehmen und dann geht man ihm besser aus dem Weg. Den gelben Post-its sei Dank.

David Matischak:
Jung, intelligent, willig, muskelbepackt. Unser Adlerauge legte bis zu seiner Urlaubspause eine starke Vorbereitung hin. Wenn jetzt der Wurfarm wieder 100 % mitspielt und er direkt an seine bisherige Leistung anknüpfen wird, dann kann er praktisch alles spielen…außer Tor, Halbe, Kreis und Außen. 

Stefan Scheibe:
Unser leichtgewichtiger Chinaaustauschstudent und HSGay-Song-Frontmann, fühlt sich nach seiner Rückkehr mit seiner neuen Rolle auf Linksaußen wohl und zeigt bis dato richtig starke Ansätze. Ohne Brille blind wie ein Maulwurf, scheint er aber seit neuestem das Stellungsspiel der Torhüter besser zu durchschauen. Laser wie der wieder abgeht!

Pascal Friedrich:
Das mit Power-of-God Batteriezellen gespeiste Laufwunder ist konditionell wieder ganz weit vorne. Seine selbst kreierte Tormann-über-den-Kopf/Schulter-zwischen-die-Augen-Wurftechnik hat seiner Unbekümmertheit bereits so einige verwunderte Blicke eingehandelt und das nicht nur seitens der Gegner. Aber wen juckts…drin ist drin. Er ist in dieser Saison unser Musikwart und dient daher gerne als allgemeine Anlaufstelle bei etwaigen Musikbeschwerden. 

Julian Grotemeyer:
Wenn die Kickers spielfrei haben, dann ist mit ihm zu rechnen. Wenn er dann noch mit verschlafenem Blick und gebeugtem Haupt in die Halle schleicht, erwartet man nicht viel. Sobald es dann aber mal mit dem Handballspielen losgeht, ist er im „Beastmode“ und erfindet diesen Sport für die meisten neu. Unter dem neuen Trainer blüht er auf und es deutet sich eine bis dato ungeahnte Zielstrebigkeit an.

Sven Dankelmann:
Unser Workaholic und ehemaliger Spielertrainer hat sich zum Glück nun doch noch für die richtige Seite der Bank entschieden. Mit seinem Tempo von der Bank kommend ist er eine weitere top Verstärkung für den Kader…wenn er es mal pünktlich zum Treffpunkt schafft. Das macht er aber mit seinem hippen Klamottenstil oder seiner selbstkreierten Frisur wieder wett. 

Sajad Saeedi:
Unser aus dem Iran zugewanderter (fast)Neuzugang zeigt in der Abwehr gerne mal, wer der Herr im Hause ist. Ihn abzuschütteln ist praktisch unmöglich. Zum Glück gelingt es uns, ihn auch mit deutschem Bier zu beglücken. Leider leidet an Folgetagen u.a. sein sonst so gefährlicher Torriecher. Wir sind aber guter Dinge, dass er das in der Vorbereitung noch unter einen Hut bekommen wird.

Pascal Schmidt:
Ins eigene Fleisch geschnitten, wird es wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis er wieder den Ball in die Maschen dreschen wird. Auch aus der Riege der Jungen und Wilden kann er mit seinem Potenzial mehr als nur eine einfache Option für die Zukunft sein. Hoffen wir, dass er bald wieder bei uns mittrainieren kann.

Paul Messer:
Der lauffaule und videospammende Torwartwanderpokal glänzt mit hingebungsvoller Trainingsfaulheit. Nichts desto trotz besitzt er genügend Potenzial, ein richtig Guter zu werden und deutet dies oftmals an. Gerne fällt er auch mit seinem Niveau auf, wobei dies weniger sportlich zu verstehen ist.

Bastian Glück:
Noch nicht ganz angekommen in der Vorbereitung schaut er hin und wieder vorbei. Zumal plagt ihn seit geraumer Zeit eine Verletzung am Bein, die er nicht auszukurieren scheint.
Zu hoffen ist, dass er wieder fit werden wird, um uns auf einem ausreichend gutenLevel unterstützen zu können. 

Niklas Gödicke:
2 Meter groß, 100 kg schwer und ausgestattet mit einem starkem linken Arm. Kann sich klein machen wie kaum ein anderer und spielt seine Gegner schwindelig. Seine Ehrenrunden scheint er abgeschafft zu haben. Seither geht’s, wenn auch manchmal etwas quengelig, mit seiner Entwicklung weiter voran. 

Jonas Justus:
Nach mehreren Verletzungen in den vergangenen Spielzeiten hat er sich zurückgekämpft. In dieser Zeit hat der Routinier wohl im Geheimen trainiert gehabt. Seine bis ins kleinste Detail perfektionierte Wurftechnik fiel auch gleich dem neuen Trainer ins Auge und dient seither als Paradebeispiel des Handballsports. Jetzt noch eine gute Vorbereitung und die Mannschaft darf dieser faszinierenden Weltklassetechnik weiterhin frönen. 

Lukas Hartlieb:
Der Liebling des Trainers und unter der Dusche.
Ein Sportler durch und durch. Denn auch nach dem Training schafft er es, Hülsen in Fülle zu stemmen, wo andere schlapp machen. Seine persönlichen Ziele bis zum Saisonstart: 150 kg Bankdrücken und dass Federball als Sport offiziell anerkannt wird.

André Frank:
Glänzt in dieser, sowie in vergangenen Vorbereitungen, wie immer durch nichts außer ein paar warme Notbier im Kofferraum. Trotzdem ein Unikat, das seinesgleichen sucht und vor keiner Verletzung zurückschreckt. Er ist und bleibt ein Mann für alle Fälle.

Stefan Schink:
Um seine eigene zukünftige Kundschaft macht er sich keine Sorgen. Es flatscht, es klatsch und es tut meist weh, wenn der Doc am Start ist. Wie in den vergangenen Spiel- und Vorbereitungszeiten, ein zuverlässiges Mannschaftsmitglied ohne Starallüren. Muss aber noch einiges an seinem Passspiel verbessern. Wobei, ist auch wieder weitere Kundschaft, wenn alles nach seinen perfiden Plänen läuft.

Robert van Lith:
Eine totgeglaubte Legende kehrte nach nur einem Jahr Auszeit noch im Laufe der letzten Saison zurück.
Unlust ist nun bedingungslose Hingabe. Der Papa Schlumpf der Abschlussfahrten. Ein geldeintreibender Organisator vor dem Herrn. Erfinder des über die Liga hinaus bekannt gewordenen „Van-Shit-Hebers“ oder auch der „unnötigen-Seitenwechselbogenlampe“. Von einer Karriere als Quarterback wurde ihm vor Jahren bereits abgeraten. Die kurzen Distanzen sind da eher sein Ding – eine relativ sichere Bank vom 7m Punkt und auch aus dem Spiel heraus kann er hin und wieder am Ball was Effektives bewirken.

Mehr als nur einfach ergänzt wird die Mannschaft durch unsere diesjährigen Neuzugänge und Rückkehrer.

Yannik Grotemeyer:
Der verlorene Sohn ist zurückgekehrt! Als geistreicher Stratege auf der Mitte und Dank seines beispiellosen mannschafts- und vereinsunterstützenden Enthusiasmus, fühlt es sich an als wäre er nie weg gewesen. Demnach wird er die Mannschaft in der kommenden Spielzeit als zweiter Kapitän tatkräftig unterstützen können. Ebenfalls bringt er Schwung in Sachen Zuschauerzahlen und lässt die Damenwelt in Strömen in unsere Halle kommen.
@ alle Single-Damen – schnell sein, es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Nachfrage das Angebot übersteigt. 

Markus Schmid:
Ein bewanderter Haudegen kehrt ebenfalls in die Heimat zurück. Laboriert bedauerlicherweise unter einer aktuellen Verletzung. Seine Hingabe und Einsatzbereitschaft werden die Mannschaft aber in Zukunft weiter verstärken, sobald er wieder fit ist. Zudem sind wir immer froh, wenn sich jemand freiwillig bereit erklärt, die Halle vorm Training mit Leib und Seele zu entstauben. 

Max Strelow:
Ebenso ein Rückkehrer. Zu einem zur Mannschaft, zum anderen zum Sport.
Nach den bisherig geringen Trainingseinheiten fällt es nicht all zu leicht, hier die passenden Worte zu finden.
Optisch passt er aber schon mal perfekt in diesen bunt gemixten Haufen.
Des Weiteren ist zu erkennen, dass er den Konkurrenzkampf am Kreis beleben kann, insofern er die entsprechende Fitness erreichen wird. Etwaige Abwehrvorstöße auf 11m sollte er demnach vorerst unterbinden. Der Einsatzwille stimmt, hoffen wir, dass er die Zähne zusammenbeißen wird und sich ran kämpfen kann. 

Timo Krause:
Unser Neuzugang aus dem Rheinischen, der vor allem beim Dialekt seiner Heimat nahe ist, bringt in seinem noch recht jungen Alter gutes Spielverständnis, viel Disziplin und jede Menge Ehrgeiz mit.
Er ist bereits super ins Team integriert und wir bauen auf seine Stärken. Mittlerweile hat er sich auch geographisch akklimatisiert und mit richtigem Bier Bekanntschaft geschlossen. Wir wünschen uns, dass er der Region und natürlich der Mannschaft mit seinem Tequila Autsch und weiteren bis dato unbekannten Gaumenkreationen lange erhalten bleibt.

Darius Waser:
Der Jüngste im Bunde stößt demnächst nach fast 1-jährigem Rumtingeln im Ausland wieder zur Mannschaft.
Seine selbst kreierte Vorbereitung beinhaltet u.a. eine 1.000 km lange Radtour durch das australische Outback. Konditionell top, fehlt ihm jetzt noch das nötige Kampfgewicht um den Konkurrenzkampf auf der rechten Seite weiter anzufachen. Wir sind froh ihn bald wieder bei uns zu wissen, was haben wir „Meeeega“, „Jaaaaaa maaaaaan“ und vor allem sein Reizdarmsyndrom vermisst. 

Christian Hein (Trainer):
Getreu dem Motto: Fuchs sein, heißt nicht nur Schwanz haben, nein, er riecht auch so.
Unser neuer Coach ist ein absolut erfahrener Trainer und weiß die Hebel und Knöpfe zu bedienen, um aus dem Potenzial der Mannschaft zu schöpfen.
Er ist immer für die Mannschaft da und er kann gut umschalten zwischen Lockerheit und klaren Ansagen. Seine Teambuilding Maßnahmen und Schleifeinheiten kommen im Team super an. Dafür sind wir ihm hinter vorgehaltener Hand sehr dankbar, für das eine mehr, für das andere weniger. Aber er hat auch einiges an Rost und Staub aus der Truppe zu blasen.
Die Mannschaft ist aktuell bemüht, die kommende Saison so zu spielen, dass es keine weiteren Trinkunfälle für ihn geben muss!
Wir freuen uns alle sehr, dass er den Weg in den Bezirk und vor allem zur HSG Obertshausen/Heusenstamm gefunden hat und wünschen uns von ihm, dass er uns noch lange erhalten bleibt!

Patrick Hüther (Der Kapitän über sich selbst aus Sicht seiner Mitspieler):
Der alte Mann, der keine Verletzung auslässt, will es noch mal wissen.
Eine Diva auf dem Feld, und noch mehr von der Bank, möchte man ihm seine peinlichen Verbalitäten am liebsten mit einem Snickers unterbinden. Bekannt für seine richtig schlechten Anspiele hinterm Rücken und der Agilität eines nassen Sacks ( für ihn sind es mehr katzenhaft anmutende Bewegungsabläufe ), weiß er aber der Mannschaft Dank seiner Erfahrung und Cleverness nicht nur auf dem Feld zu helfen. Keiner dreht so gut wie er, auch gerne mal das Wort des anderen im Munde um. Selbstredend gehört das letzte Wort ihm.

Fazit:
Die Moral stimmt.
Eine ausgeglichene Mischung aus Spaß, vor, während und nach dem Sport, sowie ernsthafter Saisonvorbereitung. Die Spiele können also bald beginnen. Und man darf gespannt sein, wie häufig und lauthals unser neu komponiertes HSG-Lied bei Siegen angestimmt werden wird.


Schweißtreibende Angelegenheiten in der Vorbereitung der HSG

Rückblick der ersten Vorbereitungsphase

Unmittelbar nach Ende der abgelaufenen Saison 16/17 bat Neu-Trainer Christian Hein zum Positionstraining. Hier musste jeder Spieler (Kreisläufer, Rückraum, Außen) einmal die Woche zum Training antanzen, um sein Wurfglück neu zu justieren und sich individuell zu verbessern. „Das wurde prima vom Team aufgenommen“, freut sich der seit Februar im Amt befindliche B-Lizenz Inhaber Hein über seine Mannschaft. Neben den unendlich vielen Würfen, die auf das Torhüter-Trio einprasselten, wuchsen aber auch der Ehrgeiz und der Konkurrenzkampf im Trainingsbetrieb und auch die Vorfreude auf die gemeinsame erste Vorbereitungsphase im Team. Abgerundet wurde diese erste Frühphase mit dem Kriftler Pfingsttunier, bei dem die Mannen von Trainer Hein einen starken 3. Platz erkämpften und sich auch in der 3. Halbzeit dieses Turniers als wahre Sportskanonen bewiesen.

Mit dem Startschuss zur ersten Vorbereitung begrüßte der Trainer am 13. Juni knapp 18 Spieler, die Feuer und Flamme für die kommende Runde sind. Neben den klassischen Trainingseinheiten einer ersten Vorbereitung (Laufen bis „Dr. Schink“ kommt) kam auch der Ball nicht zu kurz. Ob Ball an der Hand oder am Fuß, die Spieler machten fast immer eine gute Figur. Ein Highlight war mit Sicherheit in dieser Vorbereitung das gemeinsame Fußballgolf unter erschwerten, feuchten Bedingungen. Überschattet wurde dieses Ereignis abends lediglich von einem rheinländischen Anschlag – genannt „Tequila Autsch“. Neben unzähligen Kilometern rund um die Trainingsgelände in Obertshausen und Heusenstamm kam es auch zu einem ersten Kräftemessen gegen den Bezirksoberligisten aus Offenbach-Bürgel. Nach dreistündiger Trainingseinheit setzte es eine akzeptable 25:27 Niederlage.

Mit dem Umzug zu Ferienbeginn in die Halle am Martinssee unter fast professionellen Außenbereich-Bedingungen, begann auch die Zeit der Erkrankungen und Urlauber. Dennoch standen und stehen dem Trainer noch immer mindestens 14 Leute zur Verfügung. Hier wächst langsam ein Team zusammen, das den Ehrgeiz hat, etwas bewegen zu wollen. Da kommt es dem Team zu Gute, dass man 4 „Neue“ in der Mannschaft begrüßte, die qualitativ eine große Verstärkung darstellen. Nachdem Testspiele gegen Langenselbold und Wiesbaden-Bierstadt kurzfristig abgesagt wurden, hieß es dann auch erstmal eine Woche spontan „Hitzefrei“. „Das haben sich die Jungs redlich verdient“, gibt ein optimistischer Trainer einen mutigen Blick in die Zukunft. Mit dem zweiten Testspiel in der Vorbereitungsphase waren die Spieler dann auch bei der 60 km Anreise schon das erste mal gefordert. Gegen die ambitionierten A-Ligisten aus Trebur (Bezirk Darmstadt) konnte der erste 36:35 Sieg eingefahren werden. Obwohl hier doch einige Spieler durch Krankheit und Urlaub fehlten, war die Bank komplett gefüllt, was am Ende auch den Ausschlag gab, da jeder Spieler seine Spielanteile bekam und diese auch teilweise mehr als konsequent nutzte. Es herrscht mittlerweile im Team ein gesunder Konkurrenzkampf, der die Mannschaft hoffentlich auch noch weiter beflügeln wird.

Ausblick- „ Hoch hinaus“ Die kommenden Highlights der ersten Vorbereitungsphase sind die Spiele gegen den Meister der A-Klasse aus dem Bezirk Wiesbaden-Frankfurt. Bevor es aber zum Anpfiff gegen das neue BOL-Team aus Schierstein-Wiesbaden (29. Juli) kommt, geht es für die Mannschaft „Hoch hinaus“: Im Waldseilgarten am Neroberg in Wiesbaden heißt es erstmal, „ Wer einmal oben ist, möchte nicht mehr runter“. Beendet wird die erste Vorbereitung dann mit einer Überraschungs-Outdoor-Trainingseinheit und einem weiteren Testspiel gegen den Bezirksoberligisten aus Klein-Auheim. Mit dem Slogan „ Wer einmal oben ist, möchte nicht mehr runter“ geht es dann auch unmittelbar in die heiße Phase – die zweite Vorbereitung. Hier geht es an das Feintuning und das interne „Muskel spielen lassen“ freut sich der Trainer schon jetzt auf eine verdammt heiße Phase.

Auch die Testspiele kommen hier nicht zu kurz:

 

13. August – HSG Weiterstadt (Bez. Darmstadt)

20. August – TG Hanau

26. August – SG Nied (Bez. Frankfurt)

27. August – HSG Oberhessen

 


Neuer Trainer Christian Hein im Interview

 

Zur Person:

Chris Hein ist 33 Jahre alt. Seine aktive Laufbahn musste er bereits mit 19 Jahren nach einem Schulterbruch beenden. Dem Handball blieb er als Trainer treu und erwarb  die C-.Lizenz und dann die B-Lizenz, Erste Erfolge feierte er mit der Jugendmannschaft der TuS Kriftel, die er in der Oberliga Hessen zu Vizemeisterschaft führte, Anschließend war er Trainer in der Bezirksoberliga bei der TGS Langenhain und der MSG Sulzbach/Niederhofheim

 

Chris Hein hat die Mannschaft der HSG Obertshausen/Heusenstamm in der Handball-B-Klasse übernommen. Sein Vorgänger Sven Dankelmann steht weiterhin als Spieler zur Verfügung. Joachim Geiger sprach mit dem neuen Trainer über dessen Vorstellungen und Ziele nach der jüngsten Heimniederlage gegen den SV Langenselbold.

 

Chris, wieso hast Du Dich entschlossen, mitten in der Saison bei der HSG Obertshausen/Heusenstamm einzusteigen?

 

Chris Hein: Ich bin von Sven gefragt worden, den ich aus dem Handballbezirk Wiesbaden kenne. Mit meiner Familie bin ich nach Hanau umgezogen und wollte nicht mehr ständig nach Wiesbaden fahren,- Insofern hat sich das gut getroffen.

 

Und wieso nicht erst zur nächsten Saison?

 

Ich finde es sinnvoll, die Mannschaft jetzt schon kennenzulernen.

 

Was fehlt der HSG im Vergleich zu einem der führenden Teams wie Langenselbold?

 

Ein ruhiger Kopf. Das Potenzial in der Mannschaft ist durchaus vorhanden, muss aber auch abgerufen werden. Zudem gilt es,  bei den technischen Voraussetzungen noch einiges rauszukitzeln.

 

Wie sind die ersten Eindrücke im Training?

 

Die meisten sind sehr fleißig.  Die Mannschaft hat mich auch sehr positiv aufgenommen.

Welche Ziele hast Du als Inhaber der B-Lizenz mit ein einer B-Klassen-Mannschaft?

Es ist natürlich schon eine andere Liga. Aber ich denke, ich kann die Spieler individuell und als Mannschaft weiterentwickeln. Ich möchte junge  Spieler integrieren.  Vor allem ist mir wichtig, dass jeder flexibler einsetzbar ist. Auch beim Wurf- und beim Entscheidungsverhalten ist noch Luft nach oben.